Zurück bei der Stiftung: Prof. Dr. Hartmut Kahl
Seit dem 1. Januar 2026 ist Hartmut Kahl wieder Teil unseres Teams. Nach mehr als zehn Jahren bei der Stiftung und einer dreijährigen Station in der Wirtschaft bringt er die Erfahrungen aus der Praxis mit seiner wissenschaftlichen Expertise zusammen.
Hartmut Kahl kennt die Stiftung bestens: Von 2012 bis 2023 war er hier tätig, zuletzt als Co-Leiter des Forschungsgebiets Recht der erneuerbaren Energien und Energiewirtschaft. Nun führt er das Forschungsgebiet „Recht der Wärmeversorgung“ bei der Stiftung. Sein besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie rechtliche Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass sie nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch in der Praxis fliegen.

Hartmut Kahl leitet seit Jahresbeginn das Forschungsgebiet „Recht der Wärmeversorgung“.
Seine Zeit bei ecoworks, einem Berliner Startup, das die serielle Sanierung nach Deutschland brachte, hat diesen Blick auf die Umsetzung noch einmal geschärft. „Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt ist es nicht getan. In der Umsetzung liegt der Schlüssel zum Erfolg“, meint er. Für die Wärmewende brauche es daher nicht nur neue Ideen, sondern auch Instrumente, die sich in der Breite anwenden und massengeschäftstauglich skalieren lassen.
„Ich freue mich sehr, mit den Kolleginnen und Kollegen im Team der Stiftung am künftigen Rechtsrahmen für die Dekarbonisierung des Wärmesektors zu arbeiten.“ Dabei kann Kahl, der seine Reise durch das Energierecht als Rechtsanwalt begann, auf eine langjährige Erfahrung in Forschung, Lehre und Praxis zurückgreifen. Seit 2015 lehrt er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Klimaschutzrecht und Recht der erneuerbaren Energien; 2025 wurde er dort zum Honorarprofessor ernannt. Seit rund zehn Jahren begleitet er die „Zeitschrift für das gesamte Recht der Energiewirtschaft“ (EnWZ) im wissenschaftlichen Beirat. Seine Verbindung von wissenschaftlicher Tiefe und praktischem Blick möchte er nun wieder in die Arbeit der Stiftung einbringen.
Und wenn er einmal nicht über den Rechtsrahmen der Wärmewende nachdenkt, geht ihm als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern auch sonst nicht die Arbeit aus.
