Forschung für den Rechtsrahmen der Energiewende

Der Rechtsrahmen ist die entscheidende Größe für die Energiewende – ohne passende Gesetze wird die Transformation der Energieversorgung nicht gelingen. Die Stiftung Umweltenergierecht widmet sich daher in vielfältigen Forschungsprojekten aktuellen wie grundsätzlichen Fragestellungen zur Energiewende rund um die Leitfrage:

„Wie muss sich der Rechtsrahmen verändern, um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen?“

Leitfrage der Stiftung Umweltenergierecht

Ob Forschungsprojekte, Vorträge, Publikationen oder Veranstaltungen: Gern möchten wir Sie auf diesen Seiten über Vorhaben, Ergebnisse, Impulse und Termine der Stiftung Umweltenergierecht informieren.

Aktuelle Einblicke in die Arbeit der Stiftung

Green Deal und Klimaschutzziele im Fokus neuer Forschungsvorhaben

In den nächsten fünf Jahren wird die Stiftung Umweltenergierecht in dem von der Stiftung Mercator geförderten Projekt „Auswirkungen des EU Green Deal auf Klimaschutz- und Energierecht in Deutschland“ die rechtlichen und politischen Entwicklungen rund um den Green Deal und das EU-Energie-Winterpaket begleiten. Fast zeitgleich startet die Stiftung gemeinsam mit führenden Forschungseinrichtungen in das Kopernikus-Projekt „Ariadne“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Senkung der EEG-Umlage auf null ist möglich

In einer gemeinsamen Kurzstudie mit der dena und dem FiFo Köln schlägt die Stiftung Umweltenergierecht die Senkung der EEG-Umlage auf null vor. Aus rechtswissenschaftlicher Perspektive standen vor allem Vereinfachungspotenziale für Netzbetreiber, EVU, Eigenversorger, stromintensive Unternehmen und das BAFA im Vordergrund. Mit der Senkung auf null fielen für diese sämtliche Rechte und Pflichten aus der Abwicklung der EEG-Umlage weg, wodurch sie Aufwand und Kosten sparen könnten..

Kommunale Wärmeleitplanung als Instrument ausgestalten

Zusammen mit dem Projektpartner adelphi research gemeinnützige GmbH und Herrn Prof. Dr. Jürgen Knies als Unterauftragnehmer befasst sich die Stiftung Umweltenergierecht in den nächsten zweieinhalb Jahren mit der Frage, wie nationale Wärmewendeziele auf die kommunale Planungs- und Umsetzungsebene übertragen werden können. Das neue Vorhaben „Kommunale Wärmeleitplanung – Entwicklung eines neuen Planungsinstruments für die kommunale Wärmeleitplanung unter Verknüpfung von planungsrechtlichen und förderrechtlichen Elementen“ (KoWaP) wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.