Die Energiewende begleiten – als Chance und Herausforderung

Dr. Carolin König hat sich im Februar 2025 als Projektleiterin der Stiftung Umweltenergierecht angeschlossen. Hier arbeitet sie im Forschungsgebiet Recht der erneuerbaren Energien und Stromversorgung und beschäftigt sich insbesondere mit der Förderung der erneuerbaren Energien, der Vermarktung von erneuerbarem Strom, der Vermeidung von Erzeugungsüberschüssen und dem Ausbau von Flexibilitäten.

Bevor sie zur Stiftung wechselte, arbeitete sie mehrere Jahre als Rechtsanwältin in einer Energierechtskanzlei. Schon dort fiel ihr immer wieder auf, wie wichtig fundierte wissenschaftliche Grundlagen für gute und zukunftsfähige rechtliche Lösungen sind – besonders im Energierecht. Zuvor war sie nach ihrem Jurastudium einige Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Völkerrechtslehrstuhl der Bundeswehruni München tätig. „Somit ist mir sowohl das wissenschaftliche Arbeiten als auch das Energierecht vertraut – eine ganz gute Grundlage für meinen Start hier“, sagt sie rückblickend.

Dass sie Gesetzesnovellen, die die Energiewende lenken werden (wie im Moment die EEG-Novelle), nun fachlich begleiten darf, empfindet sie als eine spannende und herausfordernde Aufgabe: „Die Möglichkeit, so tiefe Einblicke in die Arbeit des Gesetzgebers zu bekommen und den Weg der Energiewende durch meine Forschung mitgestalten zu können, ist wirklich eine großartige Chance.“ Dabei ist ihr das Gelingen der Energiewende auch persönlich wichtig. Besonders interessiert sie die Frage, wie Gesetze den Klimaschutz unterstützen, aber auch bremsen können. Dieses Interesse mag auch daher kommen, dass sie ihre Freizeit am liebsten mit ihrer Familie in der Natur verbringt – besonders gern in den Bergen oder im bzw. am Wasser.

Carolin König posiert vor einem See und lächelt in die Kamera

Dr. Carolin König ist seit 2025 Projektleiterin bei der Stiftung Umweltenergierecht.

Neben den fachlichen Themen schätzt Dr. Carolin König auch das Arbeitsumfeld in der Stiftung: Der Start was sehr angenehm und unkompliziert und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Alles in allem schaue ich sehr zufrieden auf mein erstes Jahr in der Stiftung zurück. Die Arbeit macht mir Spaß, sowohl in unserem kleinen Münchner Büro als auch in Würzburg mit all den lieben Kolleginnen und Kollegen!“