Reform-Update zum EEG 2027 und Netzpaket: Wechselwirkungen von CfD und PPA

Würzburg, 10. Juni 2026

In der sechsten Ausgabe der Online-Seminarreihe der Stiftung Umweltenergierecht zum EEG 2027 und zum Netzpaket widmeten sich Dr. Markus Kahles und Johanna Kamm dem Thema „Refinanzierungsbeitrag (CfD) und Strombezugsvertrag (PPA) – Wechselwirkungen nach dem EEG 2027-E“. Basierend auf einer Einführung in die Thematik der PPAs (Power Purchase Agreements) fokussierten sich die Referierenden auf EU-Vorgaben zum Verhältnis und den Wechselwirkungen von PPA und CfD sowie die Berechnungsgrundsätze für Marktprämien und den Refinanzierungsbeitrag. Ein erstes Fazit: Das CfD-Design muss EU-rechtlich PPA-nutzende Projekte zulassen, im Entwurf des EEG 2027 ist kein offensichtlicher Verstoß erkennbar. Gleichzeitig zeigt sich, dass trotz der geplanten Einführung des Refinanzierungsbeitrags aufgrund dessen abstrakter Berechnung individuelle Spielräume für eine optimierte Vermarktung, etwa über PPA, verbleiben könnten.

Die nächste Ausgabe unserer Online-Seminarreihe folgt am Mittwoch, den 17. Juni 2026. Das Thema: Transparenz, Digitalisierung und Co. – Begleitende Regeln zur Beschleunigung von Netzanschlüssen.

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