Archiv für Juni 2026

EEG 2027: Aktualisierte Synopse zum Referentenentwurf

Würzburg, 12. Juni 2026

Um die derzeit vorgesehenen Änderungen aus dem Referentenentwurf zum EEG 2027 mit dem geltenden EEG 2023 besser vergleichen und einfacher bewerten zu können, hat die Stiftung Umweltenergierecht zur Orientierung eine Synopse erarbeitet. Diese wurde nun aktualisiert. Neben kleineren Korrekturen ist die Download-Datei nun zudem navigierbar.

Die aktuelle Fassung kann ab sofort in unserem Online-Bereich heruntergeladen und geteilt oder verbreitet werden. Für Fragen oder Anmerkungen zur Synopse steht das Forschungsteam der Stiftung Umweltenergierecht gerne jederzeit zur Verfügung.

Reform-Update zum EEG 2027 und Netzpaket: Wechselwirkungen von CfD und PPA

Würzburg, 10. Juni 2026

In der sechsten Ausgabe der Online-Seminarreihe der Stiftung Umweltenergierecht zum EEG 2027 und zum Netzpaket widmeten sich Dr. Markus Kahles und Johanna Kamm dem Thema „Refinanzierungsbeitrag (CfD) und Strombezugsvertrag (PPA) – Wechselwirkungen nach dem EEG 2027-E“. Basierend auf einer Einführung in die Thematik der PPAs (Power Purchase Agreements) fokussierten sich die Referierenden auf EU-Vorgaben zum Verhältnis und den Wechselwirkungen von PPA und CfD sowie die Berechnungsgrundsätze für Marktprämien und den Refinanzierungsbeitrag. Ein erstes Fazit: Das CfD-Design muss EU-rechtlich PPA-nutzende Projekte zulassen, im Entwurf des EEG 2027 ist kein offensichtlicher Verstoß erkennbar. Gleichzeitig zeigt sich, dass trotz der geplanten Einführung des Refinanzierungsbeitrags aufgrund dessen abstrakter Berechnung individuelle Spielräume für eine optimierte Vermarktung, etwa über PPA, verbleiben könnten.

Die nächste Ausgabe unserer Online-Seminarreihe folgt am Mittwoch, den 17. Juni 2026. Das Thema: Transparenz, Digitalisierung und Co. – Begleitende Regeln zur Beschleunigung von Netzanschlüssen.

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Planungsrechtliche Rahmenbedingungen von Hybridprojekten aus Windenergie und Photovoltaik im Kontext des WindBG

Berlin, 3. Juni 2026

Mit einem Vortrag über die „Planungsrechtliche[n] Rahmenbedingungen von Hybridprojekten aus Windenergie und Photovoltaik im Kontext des WindBG“ hat Dr. Stephan Wagner von der Stiftung Umweltenergierecht auf der diesjährigen KNE-Konferenz zur Fachsession „Kombinierte Wind-Solarparks – Rechtliche, naturschutzfachliche und praktische Fragen“ beigetragen. Behandelt wurde, wie Hybridprojekte aus Windenergie- und Freiflächenphotovoltaikanlagen im Rahmen der geltenden planungsrechtlichen Rechtslage bereits heute rechtssicher umgesetzt werden können, ohne den Vorrang der Windenergie in Windenergiegebieten und deren Anrechnung auf die Flächenziele des Windenergieflächenbedarfsgesetzes zu gefährden. Veranstaltet wird die zweitägige KNE-Konferenz vom Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende in Berlin. Sie stand in diesem Jahr unter dem Oberthema: „Wie geht es weiter mit dem Naturschutz in der Energiewende?“

Reform-Update zum EEG 2027 und Netzpaket: Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Anlagen im Fokus

Würzburg, 3. Juni 2026

In der fünften Ausgabe der Online-Seminarreihe der Stiftung Umweltenergierecht zum EEG 2027 und zum Netzpaket widmete sich Dr. Yvonne Kerth dem Thema „Abschaffung der Einspeisevergütung? Die Folgen für kleine EE-Anlagen nach dem EEG 2027-E“. Die Abschaffung der Einspeisevergütung würde einen Paradigmenwechsel bedeuten: Für kleine EE-Anlagen, die ab 2027 in Betrieb genommen werden, stünde demnach nur noch ein eingeschränkter Förderrahmen zur Verfügung. Im Mittelpunkt des Online-Seminars standen die möglichen Optionen für Neuanlagen mit einer installierten Leistung von weniger als 100 kW, die jeweils zu erfüllenden technischen Vorgaben sowie die Frage, wie diese Neuerungen mit dem Smart-Meter-Rollout nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) verzahnt werden sollen.

Die nächste Ausgabe unserer Online-Seminarreihe folgt am Mittwoch, den 10. Juni 2026. Das Thema: Refinanzierungsbeitrag (CfD) und PPA –Wechselwirkungen nach dem EEG 2027-E.

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