Wissenschaftliche Transferforschung für Reallabore zu Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien

In den Reallaboren aus den Bereichen Sektorenkopplung und Wasserstofftechnologien erproben Unternehmen künftig neue Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab und in realer Umgebung. Im Rahmen des übergreifenden Transferprojekts Trans4ReaL erfolgt die wissenschaftliche Transferforschung für die Reallabore der Energiewende. Hierzu setzt die Stiftung Umweltenergierecht die rechtlichen Ergebnisse aus den Wasserstoff-Reallaboren in ihren jeweiligen Kontext und zeigt Impulse zur regulatorischen Weiterentwicklung der Ansätze sowie des Rechtsrahmens auf.

Laufzeit: 1. April 2021 – 31. März 2026

Projektmittel: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektpartner: FfE Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V., DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., Zentrum für BrennstoffzellenTechnik gGmbH, Agora Energiewende | Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH, Technische Universität München – Hochschule für Politik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Projektbearbeitung

Dr. Hartmut Kahl (Projektleitung)
Tel: +49 931 794077-288
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Daniela Fietze
Tel: +49 931 794077-286
E-Mail

Julian Senders
Tel: +49 931 794077-275
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Inhalt

Übergeordnetes Ziel der Transferforschung ist das Transferieren der aus den Reallaboren gewonnenen Erkenntnisse in Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Zugleich sollen die Erkenntnisse verwertbar gemacht werden. Dies umfasst auch das Aufzeigen von Maßnahmen für die Weiterentwicklung geeigneter Instrumente zur Zielerreichung der Förderinitiative. Als juristischer Projektpartner des Konsortiums führt die Stiftung Umweltenergierecht die rechtlichen Analysen zu den im Projekt auftauchenden Fragestellungen bezüglich Wasserstoff durch. Hierzu werden unter anderem die nationalen und europäischen regulatorischen Rahmenbedingungen für die Wasserstofftechnologien in den Bereichen Erzeugung, (leitungsgebundene) Verteilung und Anwendung untersucht. Zudem werden die aktuellen und zukünftigen Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Wasserstoff entlang der Wertschöpfungskette rechtlich ausgewertet, Regelungslücken und inkonsistente Rechtsetzung identifiziert und gegebenenfalls regulatorische Anpassungsoptionen im Rechtsrahmen entwickelt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden Handlungsoptionen synthetisiert und formuliert sowie an die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kommuniziert.