DokNetz Umweltenergierecht – 27. Treffen am 23. September 2026
Am Mittwoch, den 23. September 2026, fanden sich 17 Promovierende in Würzburg und online für das 27. Treffen des DokNetzUmweltenergierecht zusammen.
Nach einem Begrüßungskaffee und einer Vorstellungsrunde stellte Sebastian Löcker, Doktorand an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, seine Dissertation „Das Spannungsverhältnis zwischen Offshore-Windenergie und Meeresnaturschutz“ vor. Hierbei thematisierte er die Konfliktlagen des zunehmenden Ausbaus der Offshore-Windenergie insbesondere in Meeresschutzgebieten und ging hierbei unter anderem auf die Bedeutung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung ein.
Danach beleuchtete Max Stadter von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die „Wärmeplanung im internationalen Kontext“ und stellte den Verlauf und die Herausforderungen der Wärmeplanung in Deutschland, ausgehend von der Ölpreiskrise in den 70er Jahren, im Vergleich zu Dänemark dar. Angesichts des zu beobachtenden Vollzugsdefizits bei der Erstellung und Umsetzung der Wärmeplane in den Kommunen betonte er die Notwendigkeit einer klaren Umsetzungsperspektive.
Abgerundet wurde das Treffen durch einen Beitrag von Helen Schuster, Doktorandin an Doktorandin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die ihre Erfahrungen mit „Empirische[n] Methoden in der juristischen Dissertation“ mit den Teilnehmenden teilte. Hieran schloss sich ein interessanter Austausch dazu an, wieviel Empirie eine juristische Dissertation „verträgt“.
Ein Teil der Teilnehmenden fand sich am nächsten Tag bei den 29. Würzburger Gesprächen zum Energierecht zusammen und hatte so die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu den aktuellen Entwicklungen im Umweltenergierecht auszutauschen.
Allen Teilnehmenden sei an dieser Stelle nochmals herzlich für die Teilnahme und die bereichernden Diskussionen gedankt. Das nächste DokNetz-Treffen findet voraussichtlich im April 2027 statt.
Das Studien- und Dissertationsprogramm wurde 2026 finanziell unterstützt von
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sowie
Gaßner, Groth, Siederer & Collegen
von Bredow Valentin Herz Rechtsanwälte
prometheus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH