Archiv für November 2020

Studie zu Erneuerbare-Energien-Anlagen als netztechnisches Minimum veröffentlicht

Würzburg, 26. November 2020

Künftig müssen Systemdienstleistungen vermehrt von Erneuerbare-Energien-Anlagen erbracht werden. Dennoch werden teilweise Windenergieanlagen, die in häufig von Netzengpässen betroffenen Regionen stehen, vom Abschluss einer Regelreserve-Präqualifikation ausgeschlossen, da befürchtet wird, dass sie aufgrund der hohen Abregelungswahrscheinlichkeit nicht zuverlässig Regelreserve vorhalten und erbringen können. Ob ein solcher Ausschluss rechtlich zulässig ist, wird von Anna Halbig in der Würzburger Studie „Erneuerbare-Energien-Anlagen als netztechnisches Minimum“ untersucht.

 

Stiftung spezial #EEG2021: Was passiert, wenn sich das Inkrafttreten des EEG 2021 verzögert?

Online, 24. November 2020

Am kommenden Donnerstag, 26. November, findet die nächste Ausgabe unserer Online-Seminarreihe „Stiftung spezial #EEG2021“ statt. In dieser Woche setzen wir uns mit der Frage auseinander, welche Konsequenzen es hätte, wenn das EEG 2021 nicht rechtzeitig in Kraft treten oder nicht rechtzeitig beihilferechtlich genehmigt würde. Hintergrund unseres Themenschwerpunkts ist die Verschiebung der finalen Beschlussfassung, die nicht mehr im November erfolgen soll. Damit gibt es nur noch ein kurzes Zeitfenster im Dezember, wenn das neue EEG bis zum 1. Januar 2021 in Kraft treten soll. Diskutieren Sie mit uns über diese und weitere Fragen. Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam mit Ihnen um 8:30 Uhr in den Tag starten!

Fragen zum Thema können Sie uns noch bis Mittwoch, 25. November, um 10 Uhr an tagung@stiftung-umweltenergierecht.de senden. Anmelden können Sie sich jederzeit auf unserer Veranstaltungsseite.

Technischer Bericht der EUI Summer School zum EU Clean Energy Package veröffentlicht

Florenz, 17. November 2020

Wie auch in den vergangenen Jahren hatte das European University Institute auch in 2020 ein Summer School Programm angeboten, in dem es diesmal schwerpunktmäßig um das EU Clean Energy Package (Schwerpunkte Governance System Erneuerbare Energien Richtlinie und Strommarktdesign) ging, im Rahmen dessen Jana Nysten als Dozentin mitwirkte. Der Technische Bericht mit den wesentlichen Studieninhalten und Erkenntnissen ist nun auf der Website abrufbar.

Vortrag zum gesetzgeberischen Spielraum bei einer Reform des Doppelvermarktungsverbots

Würzburg, 3. November 2020

Im Rahmen einer durch den Ökostromanbieter LichtBlick durchgeführten Online-Veranstaltung erläuterte Dr. Markus Kahles in einem einführenden Vortrag den europarechtlichen Handlungsspielraum des Gesetzgebers bei einer Reform des Doppelvermarktungsverbots. Er präsentierte dabei die Ergebnisse eines im Rahmen des Projekts NEW 4.0 entstandenen Diskussionspapiers. Dort wird diskutiert, welche Folgen die künftige teilweise Haushaltsfinanzierung der EEG-Umlage für den bisherigen Gesetzeszweck des Doppelvermarktungsverbots haben könnte und aufgezeigt, welche unterschiedlichen Handlungsoptionen der Gesetzgeber hätte, das Doppelvermarktungsverbot auf diese neue Situation auszurichten.