Mit der Umsetzung der europäischen Empowering Consumers Richtlinie (EmpCo-RL, RL (EU) 2024/825) mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) werden die Anforderungen an Umweltaussagen voraussichtlich erheblich steigen. Mit ihrem Vortrag „Umweltaussagen und Verbrauchertransparenz bei Wärmeprodukten“ auf dem letzten Präsenztreffen der Arbeitsgruppe 5 (Neue Markt- und Geschäftsmodelle sowie Regulatorik) des NRL-Projektes zeigte Susanne Weber von der Stiftung Umweltenergierecht auf, was diese Vorgaben für leitungsgebundene Wärmeprodukte bedeuten und wie in diesem Zusammenhang (freiwillige) Angaben zum Anteil erneuerbarer Energien im Wärmenetz nach § 29 Wärmeplanungsgesetz (WPG) einzuordnen sind.