Derzeit sind die parlamentarischen Prozesse rund um das „Netzanschlusspaket“ in vollem Gange. In diesem Zusammenhang wird viel über die „Synchronisation“ des Erneuerbaren-Zubaus mit dem Netzausbau diskutiert. Ein Aspekt, der hierbei häufig untergeht, ist die Höherauslastung von Netzbetriebsmitteln zur Erhöhung der Aufnahmekapazität von Netzen. Die Stiftung Umweltenergierecht ist seit dem 1. Oktober 2026 Teil eines interdisziplinären Forschungskonsortiums, dass sich dieser Thematik umfassend widmen möchte.
Ziel des Projektes OHA4flexgrid ist, durch geschickte Kombination von Höherauslastung und Flexibilitätsoptionen die Aufnahmekapazität der Netze maximieren. Projektpartner sind die OTH Regensburg, die TH Nürnberg, die HTW Berlin, ÜZ Mainfranken eG, Starkstrom-Gerätebau GmbH sowie Münch Elektrotechnik GmbH & Co. KG. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird durch Zuwendung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.