Das EEG 2027 sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Entsprechend stand es auch im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung im Rahmen der 29. Würzburger Gespräche zum Umweltenergierecht.
Zu Beginn wurde das Netzpaket aus verschiedenen Perspektiven näher beleuchtet – aus energiewirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Sicht sowie mit einem besonderen Fokus auf die europarechtlichen Aspekte. Darüber hinaus standen der Netzanschluss von EE-Anlagen in Zeiten knapper Netzkapazitäten sowie die Vorschläge der Bundesnetzagentur zu den Netzentgelten auf der Agenda. Im weiteren Verlauf widmeten sich die Teilnehmenden dem neuen Rechtsrahmen für das Förder- und Ausschreibungsdesign im EEG 2027. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob das neue Förderdesign einen ausreichenden Investitionsrahmen für den Zubau neuer EE-Anlagen schafft.
„Bei den Würzburger Gesprächen treffen sehr unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Der offene Austausch ermöglicht es, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam Lösungswege zu finden. Wir freuen uns schon jetzt auf die 30. Ausgabe der Gespräche am 29. und 30. September 2027 in Würzburg“, so Prof. Dr. Thorsten Müller, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung.