In dem heute veröffentlichten Bericht Zwischen Erwartung und Wirklichkeit: Wie kann der Wasserstoffmarkthochlauf gestaltet werden? werden die Erkenntnisse aus fünf Jahren Begleitforschung für die Reallabore der Energiewende vorgestellt und Handlungsansätze für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft abgeleitet. Der Bericht ist im Rahmen des Projekts Wissenschaftliche Transferforschung für Reallabore zu Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien (Trans4Real) – Stiftung Umweltenergierecht entstanden.
Unter der Leitung von Christoph Kisker hat die Stiftung Umweltenergierecht durch Burkhard Hoffmann, Steffen Benz und Carsten von Gneisenau verschiedene rechtswissenschaftliche Inhalte des Berichts erarbeitet. Thematisiert werden neben wesentlichen Punkten in der bisherigen Entstehung des Rechtsrahmens für die Wasserstoffwirtschaft auch aktuelle Entwicklungen wie das jüngst in Kraft getretene Wasserstoffbeschleunigungsgesetz oder das Gesetzgebungsverfahren für das Zweite Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote. Das Projekt hat gezeigt, dass Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung des Rechtsrahmens ein wesentliches Hemmnis für Investitionen darstellen. Für den Wasserstoffmarkthochlauf sind verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen daher eine zentrale Voraussetzung.