Auf Einladung des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands haben Svenja Henschel und Oliver Antoni von der Stiftung Umweltenergierecht heute am Rande der großen KWW-Konferenz „Stadt. Land. Wärme“ in Halle zu den wesentlichen rechtlichen Inhalten der drei akteursspezifischen Leitfäden zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung referiert.
Nach einem Überblick über die Struktur der Leitfäden wurde für jede Akteursgruppe ein rechtliches Fokuskapitel vertiefend erörtert: Neben den regulatorischen Umsetzungsinstrumenten der Kommunen wurden die für Energieversorgungsunternehmen relevanten Vorgaben für den Ausbau und die Dekarbonisierung von Wärmenetzen beleuchtet. Aus dem Leitfaden für Bürgerinnen und Bürger wurden die Rahmenbedingungen für Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften vorgestellt.
Abschließend gaben die Referierenden einen Ausblick auf die derzeit laufende Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes. Im Mittelpunkt standen dabei die geplante Einführung einer „kleinen Wärmeplanung“, die Einbeziehung der Kälteversorgung sowie Vereinfachungen bei der Datenverarbeitung.