Juristin/Juristen (m/w/d) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit (60 %) für eine projektbegleitende Promotionsstelle zum Recht der Elektrizitätsverteilernetze

Wir sind eine außeruniversitäre, rechtswissenschaftliche Forschungseinrichtung in Würzburg. Unser Team forscht zu Themen rund um die Frage: Wie muss sich der Rechtsrahmen ändern, damit wir in Deutschland und Europa unsere Klimaziele erreichen können? Wir arbeiten meist in interdisziplinären Projekten und beraten den Gesetzgeber – in der EU, dem Bund und den Ländern. Unabhängig und wissensbasiert.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Juristin/einen Juristen (m/w/d) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit (60 %) für eine projektbegleitende Promotionsstelle zum Recht der Elektrizitätsverteilernetze

Vorab: Wir fördern Vielfalt und Chancengleichheit. Wir schätzen den Mehrwert unterschiedlicher Perspektiven und wollen gerne noch weiblicher und diverser werden. Daher ermutigen wir ausdrücklich alle Menschen mit guten Ideen zur Kontaktaufnahme und begrüßen alle Bewerbungen. Schwerbehinderte Menschen beziehungsweise gleichgestellte Menschen im Sinne des SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Hier die Details zum Job
Die Elektrizitätsverteilernetze erweisen sich mittlerweile als Flaschenhals für die weitere Integration von erneuerbaren Energien, aber auch von Speicheranlagen, Großwärmepumpen, Rechenzentren usw. Dies hat Diskussionen um eine stärkere Synchronisierung von Netzausbau und weiterem Ausbau von Erneuerbaren-Anlagen ausgelöst. Hier besteht jedoch immer die Gefahr, die Transformation des Energiesystems und damit den Klimaschutz auszubremsen. Dabei ist unstreitig, dass die Ertüchtigung der Verteilernetze beschleunigt werden muss. Gleichzeitig wird jedoch zu wenig darüber diskutiert,
inwieweit es immer der „klassische“ Netzausbau sein muss – oder ob es auch andere Möglichkeiten gibt, die Aufnahmefähigkeit von Stromnetzen zu verbessern. Eine Möglichkeit könnte darin liegen, Netzbetriebsmittel gezielt höher auszulasten und auf diese Weise größere Strommengen durchzuleiten. Die Höherauslastung von Netzen ist bisher jedoch nicht in hinreichendem Maße erforscht. Das möchten wir ändern!
Als rechtswissenschaftlicher Partner in dem beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) beantragten und voraussichtlich am 01.10.2026 beginnenden interdisziplinären Forschungsprojekt „Optimierte Höherauslastung von Betriebsmitteln der Netzebene 4 in Kombination mit Flexibilitätsmaßnahmen zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von MS-Netzen“ (kurz: OHA4flexgrid) analysieren wir, welche rechtlichen Vorgaben es im Bereich der Höherauslastung von Netzen gibt, welche Hemmnisse bei der Umsetzung bestehen könnten – und wie man den Rechtsrahmen gegebenenfalls weiterentwickeln müsste.
Das Projekt bietet eine einzigartige Chance für eine juristische Promotion zum Rechtsrahmen der Elektrizitätsverteilernetze. Sie können im Austausch mit den Projektpartnern aus Wissenschaft und Praxis und eingebettet in unser Forschungsteam Einblicke und Anregungen für Ihre Arbeit erhalten, die ohne einen solchen Kontext nur schwer zu erlangen sind. Gleichzeitig werden Sie mit der Zeit ein gefragter Ansprechpartner für die weiteren Projektpartner und ein wichtiges Teammitglied bei uns. Sie präsentieren Forschungsergebnisse und beantworten mit Ihrem stetig wachsenden Expertenwissen zielsicher Fachfragen.

Das sind Sie
– Sie haben mindestens ein juristisches Staatsexamen (möglichst „vollbefriedigend“ oder besser) bzw. einen vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master/Uni-Diplom) mit überdurchschnittlichem Ergebnis. Falls Sie noch auf die Ergebnisse vom 1. Staatsexamen warten, dann bewerben Sie sich gerne jetzt schon.
– Je mehr Berufserfahrung Sie mitbringen, desto besser. Aber auch, wenn Sie gerade erst Ihren Abschluss in der Tasche haben, sind Sie bei uns herzlich willkommen.
– Gut, wenn Sie sich schon etwas im Energiewirtschaftsgesetz sowie der Elektrizitätsbinnenmarkt-Verordnung und den relevanten weiteren Gesetzen und Verordnungen des Bundes sowie den unions- und verfassungsrechtlichen Bezügen auskennen. Falls nicht, bewerben Sie sich trotzdem, sofern Sie das Thema Energiewende interessiert, das juristische Handwerkszeug sitzt und Sie sich gerne wissenschaftlich weiterentwickeln möchten.

Darauf können Sie sich freuen
– Die Stimmung hier mögen wir sehr. Wir duzen uns alle, es geht entspannt zu und es wird überraschend viel gelacht.
– Oftmals fehlt bei Promotionsvorhaben der Einblick in die tatsächliche Relevanz von Rechtsfragen und das „echte Leben“. Wir legen großen Wert darauf, die Wirkung von Recht zu verstehen und nutzen unsere Forschungsnetzwerke, um den Dingen auf den Grund zu gehen und die Themen umfassend zu erschließen.
– Ihre Persönlichkeit ist uns wichtig. Wir versuchen die Arbeit passend auf Sie zuzuschneiden. Sie halten gerne Vorträge? Nur zu! Sie sind eher der ruhige Typ? Dann haben wir ebenfalls die passende Nische für Sie.
– Promovieren Sie gerne bei uns. Wir unterstützen Sie, wo wir können. Zum Beispiel durch unsere Nachwuchsförderungsprogramme und bei der Suche nach Doktorvater oder -mutter.
– Sie leben in Würzburg? Perfekt. Wenn nicht – arbeiten Sie gerne mobil mit uns und kommen Sie ein paar Mal im Monat ins Büro. Hier finden wir stets gute individuelle Lösungen.
– Sie erhalten ein für Ihren Einsatz attraktives Gehalt, angelehnt an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (Bund), je nach Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 13.
– Das Arbeitsverhältnis ist im Rahmen der Projektlaufzeit zunächst auf drei Jahre befristet.

Klingt gut?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für alle Fragen stehen wir Ihnen gern Rede und Antwort.
Und dann – freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit der Kennziffer 2026-05 bis zum 30.09.2026.

Ihre Ansprechpartnerin für den nächsten Karriereschritt

Annette Müller – Leiterin Finanzen und Personal

Telefon:         +49 931 794077-13
E-Mail:           bewerbung@stiftung-umweltenergierecht.de

Die Stellenausschreibung finden Sie auch hier zum Download.

Juristin/Jurist (m/w/d) als Wissenschaftler in Voll- oder Teilzeit im Forschungsgebiet Europäisches und internationales Energie- und Klimaschutzrecht

Wir sind eine außeruniversitäre, rechtswissenschaftliche Forschungseinrichtung in Würzburg. Unser Team forscht zu Themen rund um die Frage: Wie muss sich der Rechtsrahmen ändern, damit wir in Deutschland und Europa unsere Klimaziele erreichen können? Wir arbeiten meist in interdisziplinären Projekten und beraten den Gesetzgeber – in der EU, dem Bund und den Ländern.

Unabhängig und wissensbasiert.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Juristin/einen Juristen (m/w/d) als Wissenschaftler in Voll- oder Teilzeit
im Forschungsgebiet Europäisches und internationales Energie- und Klimaschutzrecht

Vorab: Wir fördern Vielfalt und Chancengleichheit. Wir schätzen den Mehrwert unterschiedlicher Perspektiven und wollen gerne noch weiblicher und diverser werden. Daher ermutigen wir ausdrücklich alle Menschen mit guten Ideen zur Kontaktaufnahme und begrüßen alle Bewerbungen. Schwerbehinderte Menschen beziehungsweise gleichgestellte Menschen im Sinne des SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Hier die Details zum Job
Die im Forschungsgebiet „Europäisches und internationales Energie- und Klimaschutzrecht“ bearbeiteten Fragestellungen sind äußerst vielfältig und reichen vom allgemeinen völkerrechtlichen Klimaschutzrahmen bis hin zu detaillierten energierechtlichen Vorgaben der EU. Sie forschen zu den anstehenden Reformen der EU-Rahmenbedingungen für Klimaschutz und Energiewende zur Erreichung des EU-Klimaziels 2040 und ihrer Bedeutung und Umsetzung in Deutschland. Einen besonderen Fokus legen Sie dabei auf Forschungsfragen im europäischen Recht der erneuerbaren
Energien und Energieeffizienz sowie auf die EU-Governance-Verordnung als zentraler Lenkungsmechanismus. Im Projektteam und im interdisziplinären Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft und Wirtschaft, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Politik bearbeiten Sie aktuelle europarechtliche Fragestellungen und haben dabei stets die Rückwirkung auf das deutsche Recht im Auge.

Sie erarbeiten zusammen mit den weiteren Teammitgliedern im Forschungsgebiet und oft auch in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen angrenzender Forschungsgebiete der Stiftung wissenschaftliche Publikationen und Vorträge, konzipieren und erstellen Projektanträge und Handlungsempfehlungen und unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung bei der Verbreitung der Forschungsergebnisse.

Mit Ihrem Wissen und Erfahrungsschatz können Sie die richtigen Fragestellungen identifizieren und eigenständig zielgerichtete und gut begründete Lösungen erarbeiten. Wenn Sie bereits mehr Erfahrung mitbringen, übernehmen Sie in Abstimmung mit der Projektleitung themen- und anlassbezogen die Anleitung von weniger erfahrenen Teammitgliedern und so zusätzliche Verantwortung im Forschungsgebiet. Wenn Sie sich noch am Anfang Ihrer Berufslaufbahn befinden, bieten wir Ihnen ein positives Umfeld, um einen guten Einstieg in die Rechtsmaterie zu finden und Expertenwissen aufzubauen.

In Fachkreisen sind wir ein renommierter Player, oft gefragter Gesprächspartner und Ratgeber. Bedeutet: Ihr Fach- und Expertenwissen wird nachgefragt. Sie werden immer wieder über Ihre Themen bei unseren Webinaren und Veranstaltungen referieren und spannende sowie neuartige Fragen beantworten, beispielsweise auf Tagungen und Konferenzen, im Austausch mit den verschiedenen Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik – ideale Gelegenheiten zum Netzwerken.

Das sind Sie
– Sie haben mindestens ein juristisches Staatsexamen (möglichst „vollbefriedigend“ oder besser) bzw. einen vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master/Uni-Diplom) mit überdurchschnittlichem Ergebnis. Falls Sie noch auf die Ergebnisse des 1. Staatsexamens warten, dann bewerben Sie sich gerne jetzt schon.
– Je mehr Berufserfahrung Sie mitbringen, desto besser. Aber auch wenn Sie gerade erst Ihren Abschluss in der Tasche haben, sind Sie bei uns herzlich willkommen.
– Sie kennen sich im Bereich des europäischen Energie- und idealerweise auch Klimaschutzrechts zumindest in Grundzügen bereits aus und möchten sich nun gerne wissenschaftlich weiterentwickeln.
– Falls Sie idealerweise eine einschlägige rechtswissenschaftliche Promotion oder mehrjährige Erfahrung in der Forschung oder Beratung zum Umweltenergierecht mitbringen, können Sie bei uns die nächsten Schritte Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn gehen – mit wachsender Projektverantwortung und aktiver Mitgestaltung. Aber auch am Beginn Ihrer Karriere freuen wir uns auf Ihre Bewerbung und begleiten Sie gerne bei Ihrer wissenschaftlichen Weiterentwicklung, etwa im Rahmen einer Promotion parallel zu der Tätigkeit bei uns.
– Sie besitzen möglichst sichere Englischkenntnisse.

Darauf können Sie sich freuen
– Die Stimmung hier mögen wir sehr. Wir duzen uns alle, es geht entspannt zu und es wird überraschend viel gelacht.
– Oftmals fehlen der Rechtswissenschaft vertiefte Einblicke in das „echte Leben“ sowie in Anwaltskanzleien, Unternehmen und der Verwaltung die Zeit. Wir legen großen Wert darauf, die Wirkung von Recht zu verstehen. Dafür nutzen wir unsere Forschungsnetzwerke, nehmen uns die nötige Zeit und erschließen die Themen umfassend und praxisnah.
– Eine Ihren Fähigkeiten und Vorerfahrungen angemessene Tätigkeit in einem hochkompetenten Team: Das beginnt bei der inhaltlichen Bearbeitung der Forschungsfragen im Team, umfasst die Verbreitung von Forschungsergebnissen und geht bis zur Unterstützung des Führungsteams in Ihrem Forschungsgebiet. Auf jeden Fall gilt: Sie tragen zum Erfolg der Stiftung bei.
– Ihre Promotion steht noch aus? Dann freuen wir uns, Sie auf diesem Weg zu begleiten, zum Beispiel durch unsere Nachwuchsförderungsprogramme, in Form von Sabbaticals und bei der Suche nach Doktorvater oder -mutter.
– Natürlich werden Sie viel zu tun haben. Gleichzeitig ist uns aber neben Work auch Life wichtig. Viele unserer Mitarbeitenden haben zum Beispiel Familie. Hier unterstützen wir durch flexible Arbeitszeiten und verschiedene Arbeitszeitmodelle.
– Sie leben in der Region Würzburg? Perfekt. Wenn nicht – arbeiten Sie gerne mobil mit uns und kommen Sie ein paar Mal im Monat ins Büro. Hier finden wir stets gute individuelle Lösungen.
– Sie erhalten ein für Ihren Einsatz attraktives Gehalt, angelehnt an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, je nach Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 13.
– Das Arbeitsverhältnis ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Klingt gut?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für alle Fragen stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort.
Und dann – freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit der Kennziffer 2026-06 bis zum 13.09.2026.

Ihre Ansprechpartnerin für den nächsten Karriereschritt
Annette Müller – Leiterin Finanzen und Personal
Telefon: +49 931 794077-13
E-Mail: bewerbung@stiftung-umweltenergierecht.de

Die Stellenausschreibung finden Sie auch hier zum Download.