Archiv für März 2026

Die Stilllegungsplanung für Gasverteilernetze: Europäische Vorgaben und nationale Umsetzung

Würzburg, 2. März 2026

In der heute veröffentlichten Studie „Stilllegungsplanung, Netzentwicklungsplanung und die Transformation der Erdgasverteilernetze“ analysieren Dr. Jana Nysten, Dr. Carsten von Gneisenau und Dr. Nora Grabmayr von der Stiftung Umweltenergierecht die europarechtlichen Vorgaben aus der Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt-Richtlinie im Hinblick auf eine zukünftige Netzplanung von Gasverteilernetzbetreibern. Ebenfalls Gegenstand der Studie ist der aktuelle Referentenentwurf zum Energiewirtschaftsgesetz, der die Vorgaben der Richtlinie umsetzen soll.

Die Autorinnen und der Autor kommen zu dem Ergebnis, dass sich der deutsche Gesetzgeber eng an den Vorgaben der Richtlinie orientiert, aber nicht alle Spielräume ausnutzt. Außerdem gibt es an einigen Stellen Nachbesserungsbedarf, damit eine europarechtskonforme Umsetzung der Richtlinie sichergestellt werden kann.

15 Jahre Stiftung Umweltenergierecht: Engagierte Forschung für die Energiewende

Würzburg, 1. März 2026

Die Stiftung Umweltenergierecht feiert am 1. März 2026 ihr 15-jähriges Bestehen. Seitdem hat sie sich zu einer etablierten Stimme in der Wissenschaft entwickelt – mit über 60 Mitarbeitenden, mehr als 100 abgeschlossenen Projekten, über 500 Veröffentlichungen und mehr als 200 Veranstaltungen mit insgesamt rund 40.000 Teilnehmenden. Einen Rückblick auf Meilensteine, prägende Projekte und besondere Momente aus 15 Jahren Stiftungsarbeit finden Sie in unserem Jubiläumsnewsletter.

Zum Jubiläum richtet die Stiftung den Blick nach vorn: Für den Zeitraum 2027 bis 2031 soll ein neues Forschungsprogramm entwickelt werden. Ziel ist es, langfristige Entwicklungslinien der Energiewende frühzeitig zu erkennen und rechtswissenschaftlich zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil der Programmentwicklung wird der Dialog mit der Praxis sein: Die Stiftung will den Austausch mit Unternehmen, Verbänden, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft gezielt suchen, um Impulse aus der Realität in die Forschung einzubinden und so praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze zu fördern. Der Startschuss und weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten folgen in Kürze.