Am 5. November 2025 hat der Ministerrat für eine Verschiebung des eigentlich für 2027 geplanten EU-Emissionshandels für Gebäude und Verkehr auf 2028 ausgesprochen; am 13. November 2025 positionierte sich das Europäische Parlament ebenso. Just am selben Abend erklärte Dr. Jana Viktoria Nysten von der Stiftung Umweltenergierecht beim ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, wie das neue „Emissionshandelssystem 2“ – wenn auch jetzt ein Jahr später – funktionieren soll.
In ihrem Vortrag erklärte sie den Zusammenhang mit anderen Rechtsakten, die auf die Minderung der Treibhausgasemissionen in der EU abzielen, insbesondere der Lastenteilungsverordnung. Auch ging sie auf aktuelle Fragestellungen ein, zum Beispiel zur Verschiebung des neuen Systems und die von der Europäischen Kommission im Oktober erklärten Zugeständnisse bei dessen Einführung. Auf den Vortrag folgte eine rege Diskussion mit Fragen aus dem Publikum vor Ort und Online, bei der auch die Zusammenhänge mit dem nationalen Brennstoffemissionshandelssystem in Deutschland angesprochen wurden.