5. Professor:innengespräch Umweltenergierecht beleuchtet den Rechtsrahmen der Wärmewende

Prichsenstadt, 19. und 20. März 2026

Wie steuert das Recht die Umsetzung der Wärmewende? Dieser Frage widmete sich das fünfte „Professor:innengespräch Umweltenergierecht“ am 19. und 20. März 2026 im unterfränkischen Prichsenstadt. Bei dem von der Stiftung Umweltenergierecht jährlich organisierten Austausch diskutieren Professorinnen und Professoren der Rechtswissenschaft mit weiteren Expertinnen und Experten aus anderen Disziplinen und der Praxis aktuelle Rechtsentwicklungen der Transformation der Energieversorgung.

Zentrale Themen waren in diesem Jahr der Rechtsrahmen der Wärmewende im Mehrebenensystem, für den Aus- und Umbau leitungsgebundener Wärmeversorgung, der gebäudebezogenen Wärmewende zwischen Reduktion und Substitution sowie die Erfolgsfaktoren für eine gelingende Wärmewende im Quartier. Dabei konnten die Diskussionen auf einer Einführung zu den ökonomischen und technischen Herausforderungen der Wärmewende, zur Wahrnehmung von Klimaschutzmaßnahmen in der Bevölkerung und zur Umsetzung der Wärmeplanung in den Kommunen aufbauen.

„Der Rechtsrahmen der Wärmewende wirft eine Vielzahl komplexer Fragen auf. Formate wie das Professor:innengespräch bieten einen wichtigen Raum zur intensiven, wissenschaftlichen Diskussion. Mein besonderer Dank gilt daher allen Teilnehmenden und besonders den Referierenden, die ihre Expertise und Forschungsperspektiven in den Austausch eingebracht haben“, betonte Prof. Dr. Thorsten Müller, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Umweltenergierecht.