Verbesserung des Rechtsrahmens für den Aus- und Neubau sowie die Dekarbonisierung der Wärmenetze (VERA-WÄRME)
Der Aus- und Neubau der Fernwärmenetze und ihre Dekarbonisierung stellt deren Betreiber vor große Herausforderungen. Bis Ende 2026 müssen sie nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ihre Fahrpläne vorlegen, wie sie ihre Netze schrittweise dekarbonisieren werden. Hier setzen viele Fragen an, wie sich die Netze mit erneuerbaren Energien (etwa Flusswärmepumpen oder Tiefengeothermie) und unvermeidbarer Abwärme (etwa aus Industrieprozessen, Rechenzentren oder Elektrolyseuren) speisen lassen. Das Vorhaben beschäftigt sich mit der Frage, welche Änderungen im Rechtsrahmen nötig sind, um diese Quellen skalierbar zu erschließen. Auch die Wirtschaftlichkeit dieser Systeme durch die Sicherstellung einer ausreichenden Zahl und Dichte von Abnehmern steht im Mittelpunkt mit Blick auf Instrumente wie den Anschluss- und Benutzungszwang oder ein entsprechend zugeschnittenes Förderdesign. Zugleich spielt die Bezahlbarkeit der Fernwärmepreise eine nicht zu unterschätzende Rolle, sodass es eine starke Entwicklung hin zu einer Regulierung gibt, die Themen wie Preistransparenz, Preisobergrenzen sowie Drittzugang und Wettbewerb adressieren, die in dem Vorhaben ebenfalls aufgegriffen werden.
Laufzeit: 1. Februar 2026 – 31. Januar 2028
Projektmittel: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Projektbearbeitung
Oliver Antoni (Projektleitung)
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Svenja Henschel
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Dr. Matthias Leymann
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Prof. Dr. Hartmut Kahl
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Dr. Carsten von Gneisenau
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