Reaktive Betriebsführung der Übertragungsnetze

Im Rahmen des Projekts soll eine strukturierte Analyse des Gesamtkonzepts einer reaktiven Betriebsführung der Übertragungsnetze inklusiver Potenzialabschätzung und Auswirkungen auf einzelne genehmigungsrechtliche Fragen erfolgen.

Laufzeit: Dezember 2018 bis Juni 2019

Projektmittel: Leistungsabruf des Rahmenvertrags „Beratung der Abteilung III des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“

Projektpartner: Consentec, r2b energy consulting, IFOK

IFOK GmbH

Projektbearbeitung

Frank Sailer (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-11
E-Mail

Maximilian Schmidt
Tel: +49-931-79 40 77-284
E-Mail

Inhalt

Neben dem für die längerfristige Verbesserung der Netzsituation unabdingbaren Netzausbau werden aktuell diverse Optimierungsmaßnahmen zur höheren Auslastung des Bestandsnetzes und zur Verringerung des Redispatchbedarfs diskutiert. Diese umfassen u. a. Verstärkungsmaßnahmen im Bestandsnetz, den Einsatz lastflusssteuernder Betriebsmittel sowie innovative Netzführungskonzepte und sind Gegenstand des im August 2018 vom Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlichten Aktionsplans Stromnetz. Das Konzept einer reaktiven Netzbetriebsführung sieht vor, dass die N-1-Sicherheit nicht durch eine vorbeugende Minderauslastung, sondern durch einen aktiven Korrektureingriff im Fehlerfall sichergestellt wird und dadurch eine bessere Auslastung der Netze im Normalbetrieb möglich wird. Die Stiftung Umweltenergierecht untersucht in diesem Zusammenhang bestimmte Auswirkungen des Konzeptes auf genehmigungsrechtliche Fragen des Netzbetriebs.

Hintergrund

Dieses Projekt wurde als Projekt-Nr. 112/16-28 innerhalb des Rahmenvertrags „Beratung der Abteilung III des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“ durchgeführt.