Abbau von Hemmnissen beim Repowering von Windenergieanlagen (Repowering von Windenergieanlagen)

Das Repowering ist von zentraler Bedeutung für das Erreichen der Ausbauziele im Bereich der Windenergie an Land und somit auch der deutschen Klimaschutzziele. Um ein erfolgreiches Repowering zu ermöglichen, sollen in dem Projekt zum einen Optionen für die Aufhebung planungsrechtlicher Hürden für das Repowering erarbeitet und zum anderen Möglichkeiten der Lärmsanierung im Rahmen des Repowerings entwickelt werden.

Laufzeit: 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2024

Projektmittel: Umweltbundesamt (UBA)

Projektpartner: Deutsche WindGuard GmbH (Hauptauftragnehmer); Engemann und Partner, Rechtsanwälte mbB (Unterauftragnehmer)

Projektbearbeitung

Dr. Nils Wegner (Projektleitung)
Tel: +49 931 794077-20
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Steffen Benz
Tel: +49-931-79 40 77-0
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Caroline Moog
Tel: +49 931 794077-283
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Frank Sailer
Tel: +49 931 794077-11
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Maximilian Schmidt
Tel: +49 931 794077-284
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Inhalt

Das Repowering ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Ausbauziele im Bereich der Windenergie an Land und somit auch der deutschen Klimaschutzziele. Durch das Repowering soll der Altanlagenbestand erneuert werden. Ein erfolgreiches Repowering ist oftmals mit einer Reduktion der Anlagenanzahl bei gleichzeitiger Steigerung der Gesamtleistung und der erwarteten Stromproduktion eines Projekts verbunden. Zudem werden in der Regel etablierte Windenergieflächen genutzt. Zurzeit gewinnt die Thematik dadurch an Bedeutung, dass immer mehr Anlagen das Ende ihrer Entwurfslebensdauer von 20 Jahren erreichen und zudem die Flächenknappheit im Bereich der Windenergie an Land dazu führt, dass mögliche Repoweringprojekte verstärkt in den Fokus rücken.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt das übergeordnete Ziel, Lösungsoptionen für den Abbau von Hemmnissen beim Repowering von Windenergieanlagen zu entwickeln und aufzuzeigen. Im Fokus der Projektarbeiten steht dabei zunächst die Frage, wie der Erhalt etablierter Windenergiestandorte auf regionaler und kommunaler Ebene planerisch ermöglicht und die Zahl repoweringfähiger Altanlagen aus planungsrechtlicher Sicht erhöht werden kann. Hierfür wird nach Möglichkeiten gesucht in zukünftigen Planungsverfahren das Interesse am Erhalt etablierter Standorte weitergehend als bislang zu berücksichtigen. Zudem sollen Optionen aufgezeigt werden, wie sich bereits auf Grundlage geltender Pläne Repoweringstandorte in größerer Zahl bewahren lassen. Neben den planungsrechtlichen Untersuchungen sollen mit Blick auf die Herausforderungen in Bezug auf das Thema Schall bei der Genehmigung von Repoweringanlagen Möglichkeiten der Lärmsanierung im Rahmen des Repowering erarbeitet werden. Die Berücksichtigungsfähigkeit von Aspekten der Lärmsanierung in den immissionsschutzrechtlichen Zulassungsverfahren wird analysiert und Abhilfemöglichkeiten für bestehende Hemmnisse erarbeitet. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen in Praxishilfen aufgearbeitet und den beteiligten Akteuren zur Verfügung gestellt werden.