Klimapolitische Bedeutung und rechtliche Umsetzung eines Weiterbetriebs ausgeförderter Photovoltaikanlagen

Mit Beginn des Jahres 2021 endet für die ersten Anlagen, die unter dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gebaut wurden, der Vergütungsanspruch. Im Rahmen einer Kurzstudie werden daher die ökonomische und rechtliche Situation von PV-Anlagen bis 100 kW installierter Leistung nach Ende des EEG-Vergütungszeitraums betrachtet und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Vorschläge zielen darauf, den Weiterbetrieb dieser Anlagen zu ermöglichen, da dieser in den meisten Fällen technisch möglich, kostengünstig und aus Umwelt- und Klimaschutzgründen sinnvoll ist.

Laufzeit:  Juni 2019 bis September 2019

Projektmittel: Auftrag des Umweltbundesamts

Projektpartner: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) (federführend)

Projektbearbeitung

Dr. Daniela Fietze
Tel: +49 931 794077-286
E-Mail

Inhalt

Im Rahmen der Kurzstudie erfolgt eine Abschätzung der wirtschaftlichen Situation von Betreibern von PV-Anlagen bis zu 100 kW nach Ende des EEG-Vergütungszeitraums in der sonstigen Direktvermarktung. Parallel dazu erfolgt eine rechtliche Untersuchung des status quo der Rechte und Pflichten dieser Anlagenbetreiber nach dem Ende des EEG-Vergütungszeitraums. Hierauf aufbauend ist mit besonderem Blick auf die Betreiber kleiner PV-Anlagen, ob die ökonomischen und rechtlichen Anforderungen der Situation kleiner Anlagenbetreiber gerecht werden. Gegebenenfalls werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die für die Betreiber kleiner PV-Anlagen und die sonstigen Beteiligten (v.a. Netzbetreiber) mit vertretbarem Aufwand verbunden sind und somit den Weiterbetrieb dieser Anlagen ermöglichen.

Projektergebnisse

Jochen Metzger, Tobias Kelm, Anna-Lena Fuchs, Markus Kahles, Daniela Fietze,

Analyse der Stromeinspeisung ausgeförderter Photovoltaikanlagen und Optionen einer rechtlichen Ausgestaltung des Weiterbetriebs

Kurzgutachten im Auftrag des Umweltbundesamts, Climate Change 10/2020