Verbundprojekt: unIT e² – Reallabor für verNETZte E-Mobilität

Das Projekt unIT-e² hat sich zum Ziel gesetzt, die Elektromobilität intelligent und sicher in bestehende und zukünftige Infrastrukturen zu integrieren, um der Transformation des Energiesystems gerecht zu werden. Hierfür sollen Akteure aus unterschiedlichen Branchen – von Fahrzeugherstellern bis hin zu Netzbetreibern – in den Austausch treten und gemeinsam interoperable Lösungen entwickeln und erproben. unIT-e² trägt damit maßgeblich zur einer nachhaltigen sowie gesellschaftlich akzeptierten Erneuerung des Mobilitätssektors bei und fasst dabei gleichzeitig die Herausforderungen der zunehmenden Sektorenkopplung ins Auge.

Laufzeit: 1. August 2021 bis 31. Juli 2024

Projektmittel: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektpartner: Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE e.V.), Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH (FfE GmbH), Universität Kassel, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Universität Passau, Universität Duisburg-Essen sowie über 20 Projektpartner aus der Energiewirtschaft sowie dem Mobilitätssektor

Projektbearbeitung

Carsten von Gneisenau
Tel: +49 931 794077-285
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Dr. Hartmut Kahl
Tel: +49 931 794077-288
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Frank Sailer
Tel: +49 931 794077-11
E-Mail

Inhalt

Das Teilprojekt Forschung, dem die Stiftung Umweltenergierecht zugeordnet ist, bildet den interdisziplinär-wissenschaftlichen Unterbau des Projektes unIT-e². Die Themenvielfalt erstreckt sich von grundlegenden Tätigkeiten der Methodenentwicklung, Datenbeschaffung und Modellierung über die Auseinandersetzung mit rechtlich-regulatorischen Fragestellungen bis hin zu Untersuchungen des Nutzerverhaltens und der Entscheidungsprozesse aus Sicht verschiedener Akteure.

Die Stiftung Umweltenergierecht befasst sich im Projekt zum einen mit einer ganzheitlichen Kartierung des Rechtsrahmens für die Elektromobilität und bildet insoweit den juristischen Unterbau, auf dessen Basis die Teilprojekte von unIT-e² mit ihren konkreten Umsetzungsideen aufbauen. Zum anderen arbeitet sie in enger Abstimmung mit den Projektpartnern daran, auf der Grundlage identifizierter Hemmnisse Lösungsansätze für eine Weiterentwicklung des Rechtsrahmens zu entwickeln und stellt gleichzeitig sicher, dass diese rechtlich zulässig und damit umsetzbar sind. Hierzu werden umfassende Prüfungen angestellt, inwieweit konkrete Fortentwicklungsvorschläge mit höherrangigem Recht, insbesondere Verfassungs- und EU-Recht, vereinbar sind und wie diese sachgerecht im bestehenden Rechtsrahmen verortet und in diesen eingefügt werden können.