Szenarienbasierte Analyse der Anforderungen an die Infrastrukturen im Rahmen der Energiewende und Auswirkungen auf deren Finanzierung und Planung (Energieinfrastrukturen)

Die Energiewende stellt auch eine Herausforderung für die künftige Energieinfrastruktur dar. Im Projekt Energieinfrastrukturen wird daher u. a. die künftige Ausbauplanung und Refinanzierung von Strom, Gas- und Wärmenetzen untersucht und mögliche Weiterentwicklungsoptionen bewertet.

Laufzeit: 1. Oktober 2018 bis 30. September 2020

Projektmittel: Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektpartner: Consentec GmbH, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES GmbH, Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU), Technische Universität Berlin, DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT, Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT) des KIT, Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM), Prof. Dr. Georg Hermes

consentec Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung (ISI) Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU)

Technische Universität Berlin Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM)

Projektbearbeitung

Frank Sailer (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-11
E-Mail

Dr. Nils Wegner
Tel: +49-931-79 40 77-20
E-Mail

Katharina Klug
Tel: +49-931-79 40 77-285
E-Mail

Inhalt

Die Stiftung Umweltenergierecht untersucht in einem zweijährigen Projekt für das Bundeswirtschaftsministerium den Rechtsrahmen für die Planung und Finanzierung von Energieinfrastrukturen. Der Untersuchungsumfang des Projekts „Szenarienbasierte Analyse der Anforderungen an die Infrastrukturen im Rahmen der Energiewende und Auswirkungen auf deren Finanzierung und Planung“ ist dabei sehr breit angelegt. Das Projekt nimmt neben dem Strombereich ebenso die Elektromobilität, die Sektoren Gas und Wärme bis hin zu Wasserstoff, CCS sowie Raffinerien in den Blick. Alle diese Infrastrukturen sind durch den Transformationsprozess der Energiewende vor große Herausforderungen gestellt. Einerseits sind viele der Infrastrukturen durch lange Planungs- und Realisierungszeiträume gekennzeichnet und zudem auf eine sehr lange Betriebsdauer ausgelegt. Andererseits sind einige Entwicklungen insbesondere was die Energienachfrage und das Energieangebot betrifft kaum absehbar. Dadurch können künftig sehr unterschiedliche Anforderungen an die einzelnen Infrastrukturen des Energiesystems entstehen. Zusammen mit einem großen Konsortium aus Forschungseinrichtungen werden daher die künftigen Anforderungen an die jeweiligen Infrastrukturen untersucht, Verfahren und Mechanismen für die Bedarfsplanung entwickelt sowie Handlungsbedarfe und Reformoptionen bei der Finanzierung der Infrastrukturen bewertet.