20 Jahre EEG –
Wo gehen wir hin? Wo kommen wir her?

Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte

Veranstaltungtag 1

Mittwoch, 1. April 2020, 10:30 – 17:00 Uhr
Wo kommen wir her?

Mittwoch, 1. April 2020, ab 18:30 Uhr
Abendempfang

Veranstaltungstag 2

Donnerstag, 2. April 2020, 9:30 – 15:00 Uhr
Wo gehen wir hin?


Teilnahmebeitrag:

  • 1. und 2. April 2020 inkl. Abendveranstaltung
    (395€ regulär/265€ ermäßigt)
  • 1. April 2020 (195€ regulär/95€ ermäßigt)
  • 2. April 2020 (195€ regulär/95€ ermäßigt)
  • Abendveranstaltung am 1. April 2020 (90€ regulär, keine Ermäßigung)

Inhalt

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die deutsche Energielandschaft verändert wie kein anderes Regelwerk. Dabei wird es von den einen als Erfolgsmodell gepriesen, von den anderen als Beispiel für eine kostenintensive Fehlsteuerung gebrandmarkt.

Den 20. Geburtstag des EEG wollen wir zum Anlass nehmen, seine Vorgeschichte und Entwicklung einzuordnen und einen Blick auf die Zukunft des gesamten Rechtsrahmens der Energiewende zu werfen. Was können wir aus den letzten Jahrzehnten lernen? Was hat sich bewährt und sollte bleiben? Wie kann das Recht neu geordnet werden, um die Energiewende zum Erfolg zu führen? Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu finden, laden wir Sie herzlich zu unserer Tagung am 1./2. April 2020 nach Berlin ein.

In den letzten zwanzig Jahren hat sich das EEG sehr stark entwickelt. Durch sieben umfassende Novellen und weitere ungezählte Änderungen gab es grundlegende Struktur- und Systemänderungen. Die Einführung von Ausschreibungen ist dabei sicherlich die weitreichendste gewesen. Immer gab es enge Wechselwirkungen mit dem Europarecht. Das Beihilferecht und die Warenverkehrsfreiheit hatten deutlichen Einfluss auf die Ausgestaltung des EEG. Umgekehrt hat das Recht der erneuerbaren Energien auch zu wegweisenden Urteilen des EuGH geführt und das EEG maßgeblich die europäische Rechtsentwicklung – sowohl in verschiedenen Mitgliedstaaten als auch die EU-Richtlinien – mitgeprägt.

Mittlerweile ist das Recht der erneuerbaren Energien an einem Punkt angelangt, an dem die bipolare Gesetzeslage aus EEG und EnWG, die durch zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen ergänzt werden, nicht mehr zeitgemäß erscheint. Deshalb wollen wir fragen: Wie könnte eine Neuordnung des Energierechts aussehen, die zu einer anwenderfreundlichen, widerspruchsfreien, zukunftsoffenen und rechtssicheren Rechtslage führt?

Wir freuen uns schon jetzt, Sie im April in Berlin begrüßen zu dürfen!

 

Anmeldung und Eckpunkte

Zur Anmeldung

1. April 2020

20 Jahre EEG – Wo kommen wir her?

  • Einführung: Ein Überblick zu den Strukturelementen des EEG
  • Podiumsdiskussion: Never change a running system? – Ein Rückblick auf sechs Legislaturperioden und mindestens ebenso viele EEG-Novellen
  • EEG und Innovation: Mehr als nur Patente zählen
  • EEG und die Welt: Das Geheimnis eines gesetzgeberischen Exportschlagers
  • EEG und Europarecht: Eine unendliche Geschichte
  • EEG und Verfassungsrecht: Gewichtige Bestandsinteressen

2. April 2020

20 Jahre EEG – Wo gehen wir hin?

  • Einführung: Warum diskutieren wir eine Neustrukturierung des Energierechts?
  • Biotop oder Dickicht? – Zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im jetzigen und künftigen Rechtsrahmen
  • Messen und Schätzen – Was ist gut gemeint und was gut gemacht?
  • Offen, transparent, wettbewerbsfördernd, nichtdiskriminierend und kosteneffizient – Im Zweifel für die Ausschreibung?
  • Stand der Technik – Innovationsverantwortung durch dynamisches Recht?
  • Podiumsdiskussion: Eines für alle – Brauchen wir ein Energiegesetzbuch?

Eine ausführliche Programmübersicht folgt in Kürze.

Organisatorisches

Lage und Anfahrt

Organisatorische Fragen zur Veranstaltung beantworten wir unter: tagung@stiftung-umweltenergierecht.de

Stiftung Umweltenergierecht
Ludwigstraße 22, 97070 Würzburg
Telefon +49 931 794077-0
Fax +49 931 79407729
E-Mail: mail@stiftung-umweltenergierecht.de