20. Würzburger Gespräche zum Umweltenergierecht

Klimaschutz durch mehr erneuerbare Energien –
Was heißt das für die Rechtsentwicklung in der laufenden Legislaturperiode?

Datum: Mittwoch, 24. Oktober 2018, 9-17 Uhr, Kalendereintrag

Ort: Congress Centrum Würzburg, Pleichertorstraße, 97070 Würzburg

Teilnahmebeitrag: 395,00 € (175,00 € ermäßigt)

Inhalt

Die Bundesregierung will den Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis 2030 auf 65 % erhöhen. Dafür sind im Koalitionsvertrag Sonderausschreibun-gen und eine „deutliche“ Erhöhung des Ausschreibungsvolumens vorgesehen. Zugleich wurden vielfältige Fragen zu Akzeptanz und Stromnetzen aufgeworfen.

Was heißt das für die Rechtsentwicklung in der laufenden Legislaturperiode?

Den möglichen Antworten darauf wollen wir nachgehen und sie mit Ihnen diskutieren. Wie kann das Recht zusätzliche Flächen zur Verfügung stellen und dabei die Akzeptanz vor Ort sichern? Wie kann der Netzausbau beschleunigt werden? Welche Handlungsfelder kann das Energierecht eröffnen, um Strom trotz bestehender Netzengpässe zu nutzen?

Wir freuen uns, Sie bei den 20. Würzburger Gesprächen zum Umweltenergierecht begrüßen zu dürfen!

24. Oktober 2018

08:15 Uhr

Eröffnung des Tagungsbüros und Begrüßungskaffee

09:00 Uhr

Begrüßung
Thorsten Müller
, Stiftung Umweltenergierecht

Anforderungen an das Recht zur Sicherung der Zubaumengen, Flächenverfügbarkeit und Akzeptanz

09:05 Uhr

Sind die Klimaschutzziele mit den Maßnahmen der neuen Bundesregierung erreichbar? – eine Einordnung aus wissenschaftlicher Sicht
Dr. Hans-Joachim Ziesing, Experten-Kommission Monitoring der Energiewende

09:30 Uhr

Rückfragen und Diskussion

09:45 Uhr

Wie steht es um die Flächenverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeitsentwicklungen bei Wind und PV?
Dr. Nicolai Herrmann, enervis energy advisors GmbH

Moderation: Thorsten Müller, Stiftung Umweltenergierecht

10:10 Uhr

Kaffeepause

10:40 Uhr

Flächenbereitstellung durch Planungs- und Genehmigungsrecht – eine Einordnung aus Sicht der Genehmigungspraxis
Monika Agatz, Landkreis Borken

11:05 Uhr

Windenergie und Akzeptanz: Welche Erfahrungen und Ideen könnten Eingang ins Bundesrecht finden?
Dr. Nils Wegner, Stiftung Umweltenergierecht

11:30 Uhr

Rückfragen und Diskussion

Moderation: Thorsten Müller, Stiftung Umweltenergierecht

12:15 Uhr

Mittagspause

Anforderungen an das Recht für Netzausbau und Netzbetrieb

13:45 Uhr

Welchen Änderungsbedarf im Rechtsrahmen der Stromnetze gibt es aus Sicht der Bundesregierung?
Maria von Bonin, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

14:10 Uhr

Netzausbaugebiet, Verteilernetzkomponente und Südquote: Kann eine räumliche Steuerung im EEG-Ausschreibungsdesign die Netze entlasten?
Dr. Christoph Maurer, Consentec GmbH

Moderation: Frank Sailer, Stiftung Umweltenergierecht

14:35 Uhr

Rückfragen und Diskussion

14:45 Uhr

Kaffeepause

15:15 Uhr

Redispatch, EinsMan & Co.– Welche Instrumente enthält der Rechtsrahmen für Netzengpässe und wie könnte es weiter gehen?
Oliver Antoni, LL.M., Stiftung Umweltenergierecht

15:40 Uhr

Rückfragen und Diskussion

Moderation: Frank Sailer, Stiftung Umweltenergierecht

Neue Geschäftsmodelle: Ein Fall für den Regulierer?

15:45 Uhr

Freiheit oder Regulierung – Welche Steuerung brauchen wir für neue Geschäftsmodelle?

Impulse und Diskussion u.a. mit:

Felix Dembski, Sonnen GmbH

Dr. Holger Krawinkel, MVV Energie AG

Achim Zerres, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen

Moderation: Thorsten Müller, Stiftung Umweltenergierecht

16:45 Uhr

Verabschiedung
Thorsten Müller, Stiftung Umweltenergierecht

Stand: 12. Oktober 2018, Programmänderungen vorbehalten

Organisatorisches

Die Hotelreservierung der Stadt Würzburg steht Ihnen unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung :

Tel.: 0931-37 23 71
Fax: 0931-37 36 52
E-Mail: service@wuerzburg.de

Anreise/Parkmöglichkeiten

Organisatorische Fragen zur Veranstaltung beantworten wir unter tagung@stiftung-umweltenergierecht.de.