Effiziente Förderung der Offshore-Windenergie-Stromerzeugung – Rechtsvergleichende Betrachtung der Förderbedingungen in Deutschland und in einer Auswahl von europäischen Vergleichsstaaten

Die Nutzung von Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbaustrategie der Bundesregierung für die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Die bisherige Entwicklung bleibt aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Um neue Wege zu finden, erforscht die Stiftung Umweltenergierecht mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die rechtlichen Möglichkeiten einer effektiven Förderung dieser Energiequelle. Dazu werden im Rahmen einer rechtsvergleichenden Betrachtung die Förderbedingungen in Deutschland und in einer Auswahl von europäischen Vergleichsstaaten betrachtet. Dabei sollen der zunehmenden Europäisierung des Energierechts, insbesondere durch die EE-Richtlinie und durch die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie, Rechnung getragen werden.

Laufzeit: 1. September 2012 bis 30. Juni 2013

Projektmittel: Gefördert durch eine Zuwendung des Bundesumweltministeriums

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektpartner: Technische Universität Wien, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Technische Universität Wien

Projektbearbeitung

Fabian Pause (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-18
E-Mail

Thorsten Müller (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-0
E-Mail

Inhalt

Im Rahmen einer ländervergleichenden Analyse will das Forschungsvorhaben „Offshore-Windenergie“ die Frage klären, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ausgestaltet sind, um Anreize für die Vornahme von Investitionen in den weiteren Ausbau von Offshore-Windenergie-Anlagen für die Stromerzeugung bieten. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Vergleich rechtlicher Gegebenheiten in Deutschland und in anderen Staaten Europas mit ebenfalls ambitionierter Ausbaustrategie für Nutzung von Offshore-Windenergie. Als Vergleichsstaaten wurden Dänemark, die Niederlande, Frankreich, das Vereinigte Königreich sowie Norwegen und Schweden ausgewählt.

Die Mitarbeiter der Stiftung Umweltenergierecht werden zur Klärung dieser und weiterer Fragen mit dem Projektpartner TU Wien zusammenarbeiten und inhaltlich durch die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE unterstützt werden.

Projektergebnisse

Astrid Nordstrand, Fabian Pause, Christina Engeßer, Hartmut Kahl, Thorsten Müller,

Würzburger Studien zum Umweltenergierecht Nr. 1: Effiziente Förderung der Offshore-Windenergie-Stromerzeugung – Rechtsvergleichende Betrachtung der Förderbedingungen in Deutschland und in einer Auswahl von europäischen Vergleichsstaaten

Juli 2013

Abschlussbericht