Wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung der International Feed-In Cooperation (IFIC II)

Die International Feed-In Cooperation (IFIC) dient dem internationalen Austausch über die Förderung erneuerbarer Energien und der Fortentwicklung von Einspeiseregelungen in den IFIC-Partnerländern (Deutschland, Spanien, Slowenien und Griechenland). Zu den Aufgaben des Forschungsteams der Stiftung Umweltenergierecht gehören die laufende Beobachtung, Analyse und Aufbereitung der EU-Erneuerbaren-Politik, die Aktualisierung und Fortentwicklung von IFIC-Papieren sowie die Erstellung von Gutachten zur effektiven Koordinierung von nationalen Einspeisesystemen. Die Stiftung unterstützt dazu die Durchführung der IFIC-Workshops in wissenschaftlicher und organisatorischer Hinsicht und begleitet gestaltend die konstruktive Fortentwicklung der IFIC.

Laufzeit: 1. November 2011 bis 31. Oktober 2014

Projektmittel: Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und EnergieBundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektpartner: Ecofys Germany, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Technische Universität Wien

Projektbearbeitung

Fabian Pause (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-18
E-Mail

Inhalt

Einer der Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit im Projekt ist die Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen für eine stärkere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien im Strombereich. Insbesondere stellt die in Art. 11 der Erneuerbare-Energien-Richtlinie eröffnete Möglichkeit der Vereinbarung gemeinsamer Förderregelungen zwischen Mitgliedstaaten im Bereich der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen eine spezifische Herausforderung aus rechtlicher Sicht dar und erfordert eine Einordnung in den Rechtsrahmen für erneuerbare Energien in der. Neben Fragen der Grundfreiheiten und des Wettbewerbsrechts kann sich auch ein möglicher Harmonisierungsvorbehalt zu Gunsten der Europäischen Union ergeben. Bei allen aufgeworfenen Rechtsfragen werden stets deren Wechselwirkungen mit dem in Deutschland geltenden Förderrecht berücksichtigt.

Weitere Informationen

www.feed-in-cooperation.org

Info|Stiftung Umweltenergierecht Nr.1/2012