Grid Integration – Technische Integration und Steuerung von marktorientierten dezentralen Flexibilitäten in einem Verteilnetzautomatisierungssystem

Im Sinne einer „smarten“ Netzentwicklung sollen alternative oder ergänzende Lösungen zum klassischen Netzausbau gesucht werden, indem durch eine intelligente Orchestrierung der dezentral verfügbaren Betriebsmittel die vorhandenen Netzkapazitäten optimal ausgeschöpft werden.

Laufzeit: 1. September 2016 bis 30. August 2019

Projektmittel: Auftrag der Bergischen Universität Wuppertal

Projektpartner: Bergische Universität Wuppertal (BUW), Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und Entega AG.

Projektbearbeitung

Oliver Antoni (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-0
E-Mail

Frank Sailer
Tel: +49-931-79 40 77-11
E-Mail

Johannes Hilpert
Tel: +49-931-79 40 77-25
E-Mail

Inhalt

Dieses Projekt erforscht den optimalen Einsatz dezentraler Erzeuger und weiterer Flexibilitäten in verschiedenen Verteilernetz-Zuständen (insb. gelbe und rote Ampelphase des BDEW-Ampelkonzepts) und mögliche Stabilisierungs- und Austauschaktionen zwischen benachbarten Zellen. Ein zunehmend auf fluktuierendes und dezentrales Energiedargebot ausgerichtetes Energiesystem erfordert auch in städtischen Verteilungsnetzen einen hochdynamischen und bidirektionalen Betrieb. Im Interesse eines sicheren und effizienten Netzbetriebes und optimaler Einbindung der Netzzelle ins Gesamtsystem muss das Verhalten der dort angeschlossenen Einspeiser (PV-Anlagen, Windkraftanlagen, BHKW, Speicher) möglichst genau prognostizierbar (Netzmonitoring) und ggf. beeinflussbar sein (Netzmanagement).  Die rechtswissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf die Fragestellungen, wie die Abstimmung zwischen einem zu entwickelnden Flexibilitätsmarkt und dem klassischem Gefährdungsmanagement erfolgen kann und welche Anforderungen an die Informationserlangung und -weitergabe durch die Verteilnetzbetreiber zu stellen sind.