Evaluierung der Kraft-Wärme-Kopplung – Analyse zur Entwicklung der Kraft-Wärme-Kopplung in einem Energiesystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energien

Die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine wichtige Technologie zur Steigerung der Primärenergieeffizienz, zur Reduktion von CO2-Emissionen und für den Ressourcenschutz. Bis zum Jahr 2020 sollen 120 TWh Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden. Daneben sollen durch die Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Gleichzeitig sollen bis 2025 40 bis 45 % des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren, volatilen Energieträgern erzeugt werden. Hieraus ergeben sich neue Anforderungen und Chancen für die Fernwärmeerzeugung und die KWK-Anwendungen und daraus resultierend vielfältige rechtliche Fragestellungen.

Laufzeit: November 2016 bis Januar 2020

Projektmittel: Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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Projektpartner: Prognos AG, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Öko-Institut e.V., BHKW-Consult Rastatt

Projektbearbeitung

Oliver Antoni (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-0
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Ilka Hoffmann
Tel: +49-931-79 40 77-0
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Dr. Hartmut Kahl
Tel: +49-931-79 40 77-288
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Dr. Markus Kahles
Tel: +49-931-79 40 77-16
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Inhalt

Mit dem Projekt Evaluierung der Kraft-Wärme-Kopplung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Forschungsleistungen zur Perspektive der Fernwärme und der KWK im sich wandelnden Energiesystem Deutschlands ausgeschrieben. Die Arbeiten gliedern sich in drei wesentliche inhaltliche Abschnitte:

  • Unterstützung der vom KWKG vorgesehenen Evaluierung im Jahr 2017
  • Unterstützung einer möglichen Novellierung des KWKG
  • Unterstützung bei der vom der europäischen Kommission vorgesehenen Evaluierung im Jahr 2019

In dem auf 38 Monate angelegten Vorhaben wird die Stiftung Umweltenergierecht zunächst gemeinsam mit den Projektpartnern die geltenden rechtlichen Regelungen zur direkten und indirekten Steuerung der KWK erfassen und bewerten. Die im Projekt zu ermittelnden konkreten Handlungsempfehlungen werden auf ihre (europa-)rechtliche Umsetzung hin untersucht.