Best practices and implementation of innovative business models for Renewable Energies aggregatorS (BestRES)

Der europäische Strommarkt befindet sich in einem Prozess der Neuordnung, der mit großen Veränderungen hinsichtlich der Zusammensetzung des Erzeugungsmixes und des Strommarktdesigns verbunden ist. Insbesondere der stetig wachsende Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien erfordert neue Überlegungen hinsichtlich der Integration grünen Stroms in die bestehenden Strukturen und einer neuen Ausrichtung des Stromsystems als Ganzes. Das Forschungsvorhaben „Best practices and implementation of innovative business models for Renewable Energies aggregatorS“ (BestRES) untersucht dabei in neun europäischen Vergleichsstaaten insbesondere die Rolle sogenannter energy aggregators, die durch Zusammenfassung von Grünstromerzeugung oder der Nachfrage nach Grünstrom neue innovative Geschäftsmodelle verstetigen wollen. Die Stiftung Umweltenergierecht untersucht dabei, welche rechtlichen Hemmnisse hierbei bestehen können und wie diese u. a. durch Gesetzgebung auf europäischer Ebene beseitigt werden könnten.

Laufzeit: 1. März 2016 bis 28. Februar 2019

Projektmittel: Gefördert durch eine Zuwendung der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon 2020-Programms
This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under the grant agreement No 691689.

Projektpartner: WIP Renewable Energies, 3E, Energy Economics Group (TU Wien), Good Energy UK, Next Kraftwerke Belgium, Next Kraftwerke Germany, Oekostrom Austria, RE-Pro, Centre for New Energy Technologies – Energias de Portugal (EDP), Youris

Projektbearbeitung

Fabian Pause (Projektleitung)
Tel: +49-931-79 40 77-18
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Dr. Markus Kahles
Tel: +49-931-79 40 77-16
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Inhalt

Das 36 Monate dauernde Forschungsvorhaben ist modular aufgebaut und verfolgt einen stark anwendungsbezogenen Ansatz. In den ersten drei Arbeitspaketen werden bestehende Geschäftsmodelle von energy aggregators auf ihre Angemessenheit und Wirksamkeit hin untersucht und Vorschläge zu deren Verbesserung erarbeitet. Dazu gehören unter anderem die Analyse der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und insbesondere die Identifizierung möglicher rechtlicher Hindernisse, die einer erfolgreichen Umsetzung bisher entgegenstehen. Die verbesserten Geschäftsmodelle werden dann in der Praxis getestet und der Erfolg ihrer Anwendung wissenschaftlich untersucht. Hieraus werden dann allgemeine Handlungsempfehlungen in einem vierten Arbeitspaket abgeleitet, bei deren Erarbeitung die Stiftung Umweltenergierecht sowohl für die einzelnen Vergleichsstaaten als auch für die europäische Ebene Verbesserungsvorschläge für die jeweiligen Rechtsrahmen beisteuern wird.

Projektergebnisse

Fabian Pause,

Legal and regulatory barriers for RES aggregation

Vortrag, 1. Experten-Fachgespräch „Business models for Renewable Energy Aggregators“ des über das EU-Programm Horizon2020 geförderten Projekts „BestRES“, Brüssel (B), 27. September 2016