Forschung für den Rechtsrahmen der Energiewende

Der Rechtsrahmen ist die entscheidende Größe für die Energiewende – ohne passende Gesetze wird die Transformation der Energieversorgung nicht gelingen. Die Stiftung Umweltenergierecht widmet sich daher in vielfältigen Forschungsprojekten aktuellen wie grundsätzlichen Fragestellungen zur Energiewende rund um die Leitfrage:

„Wie muss sich der Rechtsrahmen verändern, um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen?“

Leitfrage der Stiftung Umweltenergierecht

Ob Forschungsprojekte, Vorträge, Publikationen oder Veranstaltungen: Gern möchten wir Sie auf diesen Seiten über Vorhaben, Ergebnisse, Impulse und Termine der Stiftung Umweltenergierecht informieren.

Aktuelle Einblicke in die Arbeit der Stiftung

Diskussionspapier zum Weiterbetrieb

Für die ersten EE-Anlagen endet am 31. Dezember 2020 der Anspruch auf Zahlung der Einspeisevergütung und der Marktprämie. Derzeit wird diskutiert, ausgeförderte Anlagen u. U. durch eine Anschlussförderung in geringerem Umfang zu einem Weiterbetrieb zu befähigen. Welche Möglichkeiten gäbe es hierfür im Europäischen Beihilferecht? Mit dieser Frage setzt sich das aktuelle Diskussionspapier „Beihilferechtliche Spielräume für eine Weiterförderung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“ (Würzburger Berichte zum Umweltenergierecht Nr. 29) von Dr. Markus Kahles und Thorsten Müller auseinander.

Hintergrundpapier zu Zulässigkeit und Grenzen landesrechtlicher Abstandsvorgaben für Windenergieanlagen

Die Koalitionsvereinbarungen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sehen teils eine erhebliche Ausweitung der Abstände von Windenergieanlagen zu Wohn- und Siedlungsgebieten vor. Aus diesem Anlass beschäftigt sich das aktuelle Hintergrundpapier „Abstände zwischen Windenergieanlagen und Siedlungsgebieten – Regulatorische Möglichkeiten und Grenzen“ (Würzburger Berichte zum Umweltenergierecht Nr. 28) von Nils Wegner mit den diesbezüglich bestehenden landesrechtlichen Regelungsspielräumen.

Fellowship-Programm

Mit ihrem Programm „Fellowship Umweltenergierecht“ bietet die Stiftung Umweltenergierecht Doktoranden für 3 bis 6 Monate ihrer Promotionszeit einen ganz besonderen Arbeitsplatz: Der kollegiale Fachaustausch und spannende Einblicke in Theorie und Praxis des Umweltenergierechts sind ebenso Teil des Programms wie die Nutzung der umfangreichen Spezialbibliothek und der einschlägigen Fachdatenbanken sowie die kostenlose Teilnahme an den Stiftungsveranstaltungen. Zudem wird für doppelte Lebenshaltungskosten ein Zuschuss gewährt.

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