Forschung für den Rechtsrahmen der Energiewende

Der Rechtsrahmen ist die entscheidende Größe für die Energiewende – ohne passende Gesetze wird die Transformation der Energieversorgung nicht gelingen. Die Stiftung Umweltenergierecht widmet sich daher in vielfältigen Forschungsprojekten aktuellen wie grundsätzlichen Fragestellungen zur Energiewende rund um die Leitfrage:

„Wie muss sich der Rechtsrahmen verändern, um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen?“

Leitfrage der Stiftung Umweltenergierecht

Ob Forschungsprojekte, Vorträge, Publikationen oder Veranstaltungen: Gern möchten wir Sie auf diesen Seiten über Vorhaben, Ergebnisse, Impulse und Termine der Stiftung Umweltenergierecht informieren.

Aktuelle Einblicke in die Arbeit der Stiftung

Zwei Vorträge im Bundestag

Die Stiftung Umweltenergierecht referierte am 16. April gleich doppelt im Bundestag: Dr. Hartmut Kahl, LL.M. (Duke) zur Wirkung des Europarechts auf das deutsche Energierecht beim EUFORES-Workshop zum EU-Winterpaket und Thorsten Müller beim Fachgespräch der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unter dem Titel „Erneuerbare Energien nutzen statt abschalten“ über zuschaltbare Lasten und den Rechtsrahmen bei Netzengpässen.

Forschungsergebnisse zu Akzeptanzmaßnahmen für Windenergie

Jüngst veröffentlichten die Wissenschaftler der Stiftung Umweltenergierecht drei Analysen zu Akzeptanzmaßnahmen für Windenergie: In der Studie „Mechanismen finanzieller Teilhabe“ befassen sich Ilka Hoffmann und Nils Wegner mit Modellen, die auf eine wirtschaftliche Beteiligung an der lokalen Wertschöpfung abzielen. Nils Wegner beschäftigt sich in einer zweiten Studie mit „Verfassungsrechtlichen Fragen ordnungsrechtlicher Teilhabemodelle am Beispiel des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern“. Da die Regelungen in Mecklenburg-Vorpommern an die Dänemarks angelehnt sind, beleuchtet Anna Papke in dem Hintergrundpapier „Die Regelungen zur Förderung von Akzeptanz von Windkraft in Dänemark“ die dortigen Akzeptanzmaßnahmen.

Untersuchung zur rechtlichen Einordnung der LAI-Hinweise veröffentlicht

In dem am 20. März veröffentlichten Würzburger Bericht zum Umweltenergierecht Nr. 33 „Die Anwendung der neuen LAI-Hinweise in der Rechtsprechung und in den Bundesländern“ zeigen Maximilian Schmidt und Frank Sailer den Umgang mit den LAI-Hinweisen (Hinweise der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz) in der jüngeren Rechtsprechung und in den Bundesländern auf.